 Die Sumpfgebiete des Baix Empordà sind ein geschütztes Areal mit einer Gesamtfläche von 231,05 ha. Davon gehören 162,95 ha zum Gemeindebezirk Torroella de Montgrí und die restlichen 68,10 ha zum Gemeindebezirk Pals.
Die an den Strand anschließenden Sümpfe sind mit der Dynamik der Wasserwege verbundene Küstenbereiche: jetzige Flussmündungen, frühere Flussmündungen, überflutbares Flachland und Dünen. Hier entwickeln sich Binsengebüsch und Rohrdickichte, Tamarisken und Salzkraut. In einigen Teilen – vor allem am Strand – gibt es Wanderdünen und stabilisierte Dünen. In der Nähe der Basses d’en Coll sind Reisfelder anzufinden.
Die Sümpfe sind von großer Bedeutung, da sich hier zahlreiche Nist-, Zug- und überwinternde Vogelarten konzentrieren, die in dieser Umgebung Zuflucht und Nahrung finden. Man kann Vögel wie die Stockente, die Schnatterente, das Teichhuhn, die Wasserralle, das Blässhuhn, den Purpurreiher, den Fischreiher, den Eisvogel, den Drosselrohrsänger u. a. beobachten und auch Amphibien, Reptile und Säugetiere, wie Urzeitkrebse (Triops cancriformis), europäische Sumpfschildkröten (Emys orbicularis), Iltisse, kleine Eidechsen, Ringelnattern usw.
In den Sumpfgebieten darf man sich lediglich auf den ausgeschilderten Wegen bewegen. Man kann auf dem Wanderwegenetz im Baix Empordà zu Fuß gehen oder aber mit dem Fahrrad auf dem Radwegenetz des Baix Empordà fahren. Beide Möglichkeiten geben Gelegenheit zu Wanderungen, um die Gegend kennen zu lernen, ohne die Umwelt zu schädigen. Bei den diversen Rundgängen gibt es Aussichtsstellen, von denen aus man die Fauna beobachten kann, die das Sumpfgebiet bewohnt, ohne in ihr Habitat einzugreifen.
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