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Garrigoles |
Das im Nordwesten des Verwaltungsbezirks gelegene Gemeindegebiet von Garrigoles erstreckt sich über ein markant hügeliges Gelände zwischen den Flüssen Ter und Fluvià. Der Kontrast zwischen der offenen, verkehrsmäßig gut erschlossenen Ebene und dem eher schroffen Gelände der als "Terraprim" bekannten Gegend springt deutlich ins Auge, wenn man sich auf der von Verges her kommenden ruhigen Landstraße den Orten Garrigoles und Les Olives nähert. In Garrigoles, einem ruhigen Dörfchen, schart sich eine Handvoll Häuser um die kleine Pfarrkirche, und man hat tatsächlich den Eindruck, am Ende des Weges zu sein. Die Kirche Sant Sadurní de Garrigoles stammt aus der Romanik. Außen hat sich ein Steinmetz hier einen kleinen Scherz erlaubt: an der Südseite erkennt man, ziemlich weit oben, die Figur einer nackten Frau, die ungerührt vom Lauf der Zeit und den Blicken der Leute die Vorübergehenden beobachtet. Der Ortsteil Les Olives hat mehr Einwohner als Garrigoles. Hier ist auf zwei Gebäude hinzuweisen: zum einen die kleine, spätromanische Kirche Sant Vicenç, bei der sich bereits die Einflüsse der Zisterzienser bemerkbar machen, und Can Ros de Les Olives, ein aus dem 18. Jahrhundert stammendes Herrenhaus als Sitz einer der großen Gutsbesitzerfamilien der Gegend.
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