 Die Gemeinde Gualta liegt am rechten Ter-Ufer und nimmt einen großen Bereich des weiten, flachen Schwemmlands zwischen diesem und dem Daró ein. Im Osten grenzt das Gemeindegebiet an eine kleine Bergkette, die am Puig de la Font Pasquala bis auf eine Höhe von 91 Metern ansteigt und einen schönen Rundblick über das zentrale Flachland des Baix Empordà freigibt. Gualta entstand im Umkreis um seine bereits im Jahre 1046 urkundlich erwähnte Kirche; das Gebäude, wie es sich uns heute darbietet, stammt allerdings aus dem 18. Jahrhundert und weist einige interessante klassizistische Details auf. Fast im Zentrum des Ortes hat sich die Struktur einer alten Getreidemühle aus dem 17. Jahrhundert erhalten können, die früher zu den größten der Gegend zählte und auch heute noch in Betrieb ist. Das Gebäude beinhaltet darüber hinaus Reste einer mittelalterlichen Befestigungsanlage, die mit einer heute verschwundenen, urkundlich jedoch zweifelsfrei nachweisbaren früheren Burg in Verbindung gebracht wird. Im Norden des Gemeindegebiets befindet sich die im 16. und 17. Jahrhundert über den Daró errichtete Brücke, die sich auch heute noch mit ihrem ursprünglichen, von unzähligen Wagenrädern ausgefahrenen Straßenbelag darbietet.
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