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Parlavà |
Das Gemeindegebiet von Parlavà erstreckt sich über die von Ter und Daró aufgeschwemmte Ebene, grenzt im Westen aber bereits an eine kleine Hügelkette, deren höchste Erhebung der Montori ist. Parlavà ist der Hauptort der Gemeinde, zu der darüber hinaus auch noch das Dorf Fonolleres und die Weiler La Rutlla und Matabou gehören. Parlavà weist keine klar definierte Struktur auf; nur um die Kirche scharen sich über ein paar enge, kurze Gassen hin etliche zusammenhängende Häuser, eine Tatsache, die wohl auf einen heute nicht mehr zutage tretenden befestigten Ortsbereich hindeutet. Abgesehen von diesem kleinen Ortskern verläuft sich die Gemeinde nach Osten und Norden hin in wenig definierten Wohngebieten. Die dem heiligen Felix geweihte Pfarrkirche stammt aus der Romanik, wurde in ihrer ursprünglichen Gestalt jedoch durch eine spätere Bewehrung und verschiedene Umbauten erheblich verändert. Das Dorf Fonolleres liegt zwei Kilometer von Parlavà entfernt. Der Kern dieses im Flachland angesiedelten Ortes konzentriert sich auf den Bereich um die spätgotische Kirche Sant Cristòfol. Hierbei handelt es sich um einen einschiffigen Bau mit einer nach innen hin polygonalen, außen jedoch halbrunden Apsis, über der sich ein wuchtiger Wehrturm erhebt.
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